26. Oktober 2017

Mangawhai, 15.10.2017 – 21.10.2017

So, ich melde mich auch mal wieder zurück. In letzter Zeit ist viel passiert und irgendwie hatte ich gar nicht richtig Zeit zu schreiben.. Und jetzt ist es so viel geworden, dass ich gar nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll. Deswegen werden die nächsten Posts vielleicht etwas kürzer, aber ich probiere so gut es geht die wichtigsten Sachen aufzuschreiben und euch vor allem an einigen Bilder teilhaben zu lassen. Für die Zukunft habe ich mir vorgenommen, dann wirklich jeden Abend direkt über den Tag zu schreiben, mal gucken wie gut das klappt, aber erstmal muss ich meinen Rückstand aufholen. 

Der Haustrackt (rechts in der Ecke)
Nach unserer super ersten Wwoofing Erfahrung ging es direkt zur nächsten Familie nach Mangawhai, zu einer Freundin von Anna. Als wir dort ankamen wurden wir von einem süßen kleinen Hund namens Luckie schwanzwedelnd begrüßt. Und auch Annas Freundin Nora begrüßte uns sehr herzlich und zeigte uns ihren Haustrack, in dem wir die nächsten Tage schlafen würden.
Nora war eine sehr nette, aber auch ziemlich chaotische und verplante Frau. In der Küche hing ein Schild, auf dem geschrieben stand: „Der Abwasch kann warten, das Leben nicht.“ Der Spruch fasste eigentlich ganz gut die Einstellung der Familie und den Zustand des Hauses zusammen. Aber dafür waren wir ja da. Morgens fuhr Nora die beiden älteren Kinder, Frieda (9) und Mateo (5) zur Schule und machte sich dann selbst auf den Weg zur Arbeit. Eli, ihr Ehemann, fuhr kurz danach zur Arbeit. Wir sollten dann auf ihren jüngsten Sohn James (3) aufpassen. Unsere anderen Aufgaben in der Woche waren die Fenster zu putzen, abwaschen, Wäsche aufhängen, die Küche putzen und eine schöne deutsche Ordnung herstellen, Unkraut jäten, Mulch auf die Bete schichten, beim Kochen helfen und vieles mehr.


  Eigentlich war es so gedacht, dass wir 4 Stunden vormittags arbeiten und den Nachmittag frei hatten, aber dann fielen Nora meist noch ein paar Sachen ein, die gemacht werden mussten, sodass wir einige Nachmittage auch dort verbrachten.


Für zwei Tage kamen uns dann noch Jan und Niels besuchen. Sie durften auf dem Gelände ihr Auto parken und darin schlafen, die Küche im Haustrack und das Badezimmer benutzen und mussten im Gegenzug dafür einen Tag für zwei Stunden im Garten arbeiten. An den Nachmittagen fuhren wir zum Strand, zu den schönen Mangawhai Heads und wollten dort einen Wanderweg entlang laufen, welchen national geografic dieses Jahr zum schönsten Wanderweg gekürt hatte. Doch leider war dieser wegen Lawinengefahr gesperrt.



So fuhren wir noch zu einem kleinen Wasserfall in der Nähe.
Überings haben wir auch in Mangawhai entdeckt, dass unter der Matratze noch Sitze waren, die man hochklappen konnte. So konnten Nele und ich endlich auf gewöhnlichem Wege im Auto mitfahren.

Ansonsten waren Nele und ich in Mangawhai noch ein wenig wandern und an einem Tag auf dem Schulfest der Kinder. Die Kinder durften an diesem Tag ihre Tiere mit in die Schule nehmen. Man sah aber keine Katzen, Hunde oder Meerschweinchen, nein überall waren Kälbchen, Schafe und Ziegen, doch das schien hier völlig normal zu sein. Und Frieda hat mit ihrer selbstgemachten Vogelscheuche den dritten Platz erreicht und war unglaublich stolz.




Falls ihr genauer wissen wollt, wie einer unserer Tage in Mangawhai aussah, guckt euch doch gerne Neles Video an: https://www.youtube.com/watch?v=a3qEZ4ddD2o

Nach sechs Tagen mit viel Kindergebrüll fuhr uns Nora am Samstagmorgen zur Busstation und für Nele und mich ging es weiter nach Hamilton.






 

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